Führungskräfte-Feedback im Krankenhaus

Das 360-Grad-Feedback dient dazu, jeder einzelnen Führungskraft Rückmeldung zu ihrer Führungskompetenz zu geben. Dabei wird nach den unterschiedlichen Sichtweisen (z.B. Mitarbeiter, Kollegen, Vorgesetzten) im Vergleich zur eigenen Sicht differenziert. So werden nicht nur die Kompetenzen der Führungskräfte im Sinne der Klinik gezielt weiterentwickelt sondern die Fluktuation verringert, die Zusammenarbeit verbessert und die Patientensicherheit erhöht. Denn Führung hat einen großen Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit, -loyalität und -effizienz. Mit dem 360-Grad-Feedback ist Ihr Krankenhaus für die Arbeitskultur der Zukunft bestens gerüstet.

Unsere Leistungen

  • Komplette, ganzheitliche Projektbegleitung: Beratung, Dienstleistung und Software
  • Systemgestützte, einfache Durchführung
  • Nutzung des praxiserprobten und kostengünstigen Ulmer Kompetenzmodells, das auf Wunsch modifiziert werden kann. Oder Verwendung eines komplett individuellen Fragebogens.
  • Einfacher Einstieg
  • Automatisierte, aussagekräftige Reports als PDF-Download
  • Feedbackgespräche mit Empfehlung oder Tutorenschulung sowie Teamsessions

Auswahl der Feedbacknehmer

Im Krankenhaus werden vor allem die Führungskräfte der drei relevanten Gruppen: Ärzte, Pflege und Verwaltung bewertet. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl der richtigen Feedbackgeber- und nehmer. Die disziplinarische Führungsverantwortung ist bei uns keine Voraussetzung. Auf Wunsch wird auch die fachliche Zusammenarbeit beurteilt. So können Sie auch Ihre Assistenzärzte von Pflegemitarbeitern bewerten lassen.

Das Ulmer Kompetenzmodell für Kliniken

Kliniken unterliegen einem hohen Kosten- und Wettbewerbsdruck. Um diese Situation zu meistern ist das Personal ein entscheidender Faktor. Hier setzt das Ulmer Kompetenzmodell an. Die seit über 10 Jahre bestehende 360-Grad-Feedback-Methode für zukunftsfähige Führung und Zusammenarbeit wurde speziell für Krankenhäuser weiterentwickelt.

Der Fragebogen umfasst neun Führungskompetenzen und ein zusätzliches Führungsindiz. Speziell für Ärzte und leitende Pflegekräfte beinhaltet das Modell die zusätzliche Führungskompetenz „Umgang mit Patienten und Angehörigen“, welche die Besonderheiten der medizinischen Tätigkeit wiederspiegelt. Jedem Kompetenzfeld sind messbare Kompetenzen zugeordnet, welche durch die im Fragenkatalog enthaltenen Items abgefragt werden. So wird das Potential der Führungskräfte schnell und effizient ermittelt. Auf Wunsch kann das Modell jederzeit um organisationsspezifische Werte erweitert und zum Teil gekürzt werden.

Alternativ können wir auch ein anderes geeignetes Modell und den entsprechenden Fragebogen umsetzen.

Das 360-Grad-Feedback von Inworks zeichnet sich durch eine systemgestützte, einfache Durchführung aus.

Durchführung des Multisource-Feedbacks

Für die Durchführung werden die Teilnehmerdaten, zusammen mit den Rollen (Mitarbeiter, Vorgesetzter, Kollege, Selbstbewertung) in das System eingespielt. Auf Wunsch hat die Führungskraft die Möglichkeit, auf der persönlichen Seite neue Feedbacknehmer zu ergänzen oder ungültige zu entfernen.

Die Feedbackgeber erhalten per E-Mail ein Anschreiben und einen Link zu einer persönlichen Seite. Von der persönlichen Seite aus gelangt der Feedbackgeber zu den elektronischen Fragebögen, welche jeweils namentlich einer Führungskraft zugeordnet sind. Gleichzeitig dient die Seite der Übersicht über die bereits abgeschlossenen und noch offenen Bewertungen des Feedbackgebers.

Ergebnisse und Feedbackgespräche

Der individuelle Ergebnisbericht kann von Ihrer Führungskraft nach Abschluss der Feedbackrunde im System als PDF heruntergeladen werden. Innerhalb des Ulmer Kompetenzmodells enthält der Bericht z.B. das Führungsverhalten der einzelnen Kompetenzfelder nach Rollen (Mitarbeiter, Kollegen, Vorgesetzte) und die Selbsteinschätzung. Dabei werden die Antworten der einzelnen Feedbackgruppen jeweils zusammengefasst und die Durchschnittswerte ermittelt. Zusätzlich wird oft ein Gesamtbericht als Planungsgrundlage für die Personalentwicklung angefordert.

Bei der Aufarbeitung der Ergebnisse legen wir großen Wert auf selbsterklärende Feedbackberichte. Dennoch ist eine Begleitung der Führungskraft durch einen erfahrenen Experten, im Rahmen eines Feedbackgesprächs, sinnvoll. Dadurch werden die Akzeptanz des Feedbacks gefördert und Blockaden abgebaut. Gemeinsam werden entsprechende Maßnahmen erarbeitet. Auf Wunsch stellen wir Ihnen dazu einen Experten zur Verfügung oder bilden ausgewählte Mitarbeiter Ihrer Klinik als Tutoren aus. Gerne begleiten wir Ihre Führungskräfte auch beim direkten Feedback mit Ihrem Team. In sogenannten Teamsessions wird das Feedback offen diskutiert.