FÜHRUNGSKRÄFTE-FEEDBACK IM KRANKENHAUS

Das 360-Grad-Feedback dient dazu, jeder einzelnen Führungskraft Rückmeldung zu ihrer Führungskompetenz zu geben. Dabei wird nach den unterschiedlichen Sichtweisen (z.B. Mitarbeiter, Kollegen, Vorgesetzten) im Vergleich zur eigenen Sicht differenziert. So werden nicht nur die Kompetenzen der Führungskräfte im Sinne der Klinik gezielt weiterentwickelt, sondern die Fluktuation verringert, die Zusammenarbeit verbessert und die Patientensicherheit erhöht. 

Ablauf eines Führungskräfte-Feedbacks mit Inworks

360 Grad Feedback mit Inworks

    Auswahl der Teilnehmer

Je nach Anzahl der Sichtweisen wird zwischen 180, 270 oder 360-Grad-Feedback unterschieden. Der Begriff 360-Grad-Feedback wird jedoch oftmals auch als Synonym für alle Varianten verwendet. Dabei können Führungskräfte aller Ebenen bewertet werden. Im Krankenhaus werden vor allem die Führungskräfte der drei relevanten Gruppen: Ärzte, Pflege und Verwaltung bewertet. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl der richtigen Feedbackgeber- und nehmer. Die disziplinarische Führungsverantwortung ist bei uns keine Voraussetzung. Auf Wunsch wird auch die fachliche Zusammenarbeit beurteilt. So können Sie auch Ihre Assistenzärzte von Pflegemitarbeitern bewerten lassen.

   Das Ulmer Kompetenzmodell für Kliniken

Die seit über 10 Jahre bestehende 360-Grad-Feedback-Methode für zukunftsfähige Führung und Zusammenarbeit wurde speziell für Krankenhäuser weiterentwickelt. Der Fragebogen umfasst neun Führungskompetenzen und ein zusätzliches Führungsindiz. Speziell für Ärzte und leitende Pflegekräfte beinhaltet das Modell die zusätzliche Führungskompetenz „Umgang mit Patienten und Angehörigen“, welche die Besonderheiten der medizinischen Tätigkeit wiederspiegelt. Jedem Kompetenzfeld sind messbare Kompetenzen zugeordnet, welche durch die im Fragenkatalog enthaltenen Items abgefragt werden. So wird das Potential der Führungskräfte schnell und effizient ermittelt. Auf Wunsch kann das Modell jederzeit um organisationsspezifische Werte erweitert und zum Teil gekürzt werden.

Vorteile Ulmer Kompetenzmodell:

  • Minimaler Aufwand, da Modell und Fragebogen schon vorhanden sind
  • Praxiserprobte Methode
  • Reports / Auswertung bereits optimal auf Fragebogen angepasst
  • Individualisierbar

INWORKS BIETET MEHR

  • Komplette, ganzheitliche Projektbegleitung: Beratung, Dienstleistung und Software
  • Systemgestützte, einfache Durchführung
  • Nutzung des praxiserprobten Ulmer Kompetenzmodells, das auf Wunsch modifiziert werden kann. Oder Verwendung eines komplett individuellen Fragebogens.
  • Einfacher Einstieg
  • Automatisierte, aussagekräftige Reports als PDF-Download
  • Feedbackgespräche mit Empfehlung oder Tutorenschulung sowie Teamsessions

   Persönliches Feedback-Portal

Jeder Teilnehmer erhält innerhalb des Führungskräftefeedbacks mit Inquery eine persönliche Seite, die über den Webbrowser aufgerufen wird. Auf dem persönlichen Feedbackportal sieht der Teilnehmer alle zu beurteilenden Feedbacknehmer und gelangt zu den entsprechenden Fragebögen. Zudem werden folgende Infos dargestellt:

  • Status der eigenen Feedback-Aufgaben
  • Optional: Start und Dauer der Feldzeit

Zusätzlich für Feedbacknehmer:

  • Status der Selbstbewertung
  • Download der Selbstbewertung im PDF-Format als Beleg
  • Übersicht der eingeladenen Feedbackgeber
  • Übersicht des Bearbeitungsstatus der Feebdackgeber
  • Optional: Stand und Dauer der Nominierungsphase (Auswahl der Feedbackgeber durch Führungskraft)
  • Download des Berichts in der Auswertungsphase

    Durchführung des Multisource-Feedbacks

Die Führungskraft erhält eine E-Mail und einen Link zu ihrem persönlichen Feedback-Portal. Von dort aus kann die Führungskraft die Feedbackgeber auswählen. Mit der Nominierung der Feedbackgeber durch die Führungskräfte selbst umgehen Sie den extrem aufwändigen Prozess, die Organisationsstruktur mit allen Beziehungen und Zuordnungen der Mitarbeiter aufzubereiten. Viele Kliniken starten erst mit einem Pilotprojekt, an dem nur wenige Führungskräfte teilnehmen.

Der Feedbacknehmer erhält ebenfalls eine E-Mail mit einem Link zu seinem persönlichen Feedback-Portal sowie eine personalisierte Einladung, welche nochmals die Hintergründe, Ziele und Regeln des Führungskräftefeedbacks erläutert. Vom persönlichen Feedback-Portal aus gelangt der Teilnehmer zu den online Fragebögen, wo er die jeweiligen Bewertungen vornimmt. Ihre Mitarbeiter haben die Möglichkeit, die Bewertung jederzeit zu unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt an derselben Stelle fortzusetzen.

   Ergebnisse & Feedbackgespräche

Der personalisierte Ergebnisbericht kann von Ihrer Führungskraft nach Abschluss der Feedbackrunde im PDF-Format heruntergeladen werden. Alternativ können die Reports auch für den zuständigen Coach zur Verfügung gestellt werden, der diese dann an die jeweiligen Führungskräfte verteilt.

Wir unterstützen Sie bei der Definition eines geeigneten Follow-up Prozesses und analysieren die Ergebnisse mit jeder Führungskraft. Dadurch werden die Akzeptanz des Feedbacks gefördert und Blockaden abgebaut. Die Feedbackgespräche können wahlweise mit einem externen Coach, der Personalentwicklung oder dem Vorgesetzten erfolgen.

Auf Wunsch bilden wir auch ausgewählte Mitarbeiter Ihrer Klinik als Tutoren aus. Den Tutoren werden die Grundlagen des 360-Grad-Feedbacks sowie die notwendigen Kenntnisse für die Durchführung eines Feedbackgesprächs vermittelt und Sie benötigen meist keinen externen Coach.

Häufig gestellte Fragen

Wie wird die Anonymität sichergestellt?

Die Anonymität hat eine große Bedeutung für den Erfolg. Besteht doch, zumindest aus Sicht der Mitarbeiter ein unmittelbares Abhängigkeitsverhältnis zur Führungskraft. Wir gewährleisten die Anonymität für jeden Schritt der 360-Grad-Befragung z.B. durch PIN- und TAN-Verfahren und Auswertungen, die mindestens fünf Personen umfassen.

Wie werden die Teilnehmer ausgewählt?

Die Teilnehmer können sowohl über Ihre Personalabteilung ausgewählt werden, als auch von den Führungskräften selbst. Unsere Consultants unterstützen Sie gerne bei der passenden Auswahl.

Kann der Fragebogen angepasst werden?

Sie haben die Möglichkeit den Standardfragebogen des Ulmer Kompetenzmodells für Krankenhäuser zu verwenden. Dieser kann natürlich an Ihre Einrichtung angepasst und durch zusätzliche Fragen ergänzt werden. Darüber hinaus können wir auch einen Fragebogen für Sie entwickeln.

Gibt es eine Mindestanzahl an Teilnehmern?

Nein, Sie können das 360-Grad-Feedback im Krankenhaus auch nur für wenige Führungskräfte durchführen. Oftmals entscheiden sich Einrichtungen dafür, zuerst mit einem Pilotprojekt zu starten, welches wenige Teilnehmer umfasst und weiten es nach und nach aus.

Ist das Feedback nur für Führungskräfte geeignet?

Das 360-Grad-Feedback wird in der Praxis nicht nur für Führungskräfte durchgeführt. Es findet als Multisource-Feedback oftmals Anwendung für Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung z.B. Stabsstellen.

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