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Ulmer Patientenbefragung – kontinuierlich und digital!

Die für Krankenhäuser wohl einfachste kontinuierliche Patientenbefragung. Einfachste Teilnahme auch für Patienten: Im Krankenhaus, unterwegs oder von zu Hause! Am Terminal, mobil oder am PC, selbstständig oder assistiert. Digital, ohne Papierfragebögen, fertiges 2-Minuten-Fragenset, anonym mit DS-GVO konformer Software.

Produktinformationen

Ulmer Patientenbefragung mit Inquery

  • Per Inworks Cloud (optional: inhouse Installation)
  • Web-basierter Code Generator angepasst an Ihre Krankenhausstruktur
  • Individualisierte Druckvorlage der Patient Experience Card
  • Vorlage für eine Kurzanleitung für Ihre Mitarbeiter
  • Adaptiver 2-Minuten Fragebogen (fertiges Fragenset)
  • Code-geschützter Zugang zum Online-Fragebogen
  • Geschützter Zugang zur kontinuierlichen Auswertung

Kontinuierliche Patientenbefragung: So einfach geht‘s

Fachabteilung und/oder Station auswählen
Code auf der Patient Experience Card notieren
Karte persönlich dem Patienten aushändigen
Patient nimmt mit dem Code teil (alleine oder assistiert, ortsunabhängig)

Zufriedene Patienten werden um eine Rezension gebeten

Begleitend, jederzeit: Online-Monitoring der Ergebnisse und Datenexport für weitere Analysen

Ulmer Patientenbefragung:
Software gestützt und kontinuierlich

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Software für kontinuierliche Patientenbefragung

Der Code Generator (eine kleine webbasiertes Software auf Basis unseres Inquery Survey Servers) erzeugt aus der Zuordnung von Fachbereich und/oder Station einen vierstelligen Teilnahme-Code für die Patientenbefragung. Dieser wird auf die Patient Experience Card notiert und dem Patienten ausgehändigt. Die Software ist überall in der Klink per Link sofort verfügbar und ohne Vorwissen anwendbar – sowohl bei zentraler oder dezentraler Aufnahme als auch bei der Entlassung.

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Die Patient Experience Card

Die Patient Experience Card informiert den Patienten über die Teilnahmemöglichkeiten an der Patientenbefragung und den Teilnahme-Code. Gegenüber anderen Verfahren hat sie beste Voraussetzungen für eine hohe Akzeptanz beim Patienten: Sie wird persönlich überreicht, kann vom Patienten einfach mitgenommen werden und auch für eine assistierte Teilnahme genutzt werden. Auch für das Krankenhaus hat die Karte Vorteile: Sie ist leicht individualisierbar, universell und durch das standardisierte Postkartenformat kostengünstig zu drucken. Fehler in der Verteilung im Krankenhaus sind (anders als bei vorgedruckten Barcodes oder Labels) praktisch ausgeschlossen.

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Teilnahme an der Patientenbefragung

Der Patient kann mit der Patient Experience Card und seinem Teilnahme-Code auf verschiedenste Weise digital an der Patientenbefragung teilnehmen: Im oder am Krankenhaus, mit dem Smartphone (soweit Mobilnetz oder WLAN verfügbar), an den auf der Karte beschriebenen Terminalstandorten, auf dem Heimweg oder zu Haus am PC. Zusätzlich kann mit der Karte ein Angehöriger, Besucher oder Mitarbeiter zur Unterstützung (assistierte Teilnahme) aufgefordert werden. Fachbereich und/oder Station sind im Teilnahme-Code bereits enthalten und müssen vom Patienten nicht mehr ausgewählt werden.

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Adaptiver 2-Minuten Fragebogen

Die kontinuierliche Ulmer Patientenbefragung reagiert adaptiv auf den Teilnahme-Code und das Feedback des Patienten: Zeigt sich ein Patient rundum zufrieden (Bewertung „Promoter“ im NPS – Net Promoter Score), erhält dieser lediglich eine offene sowie einige demografische Fragen – fertig! In den anderen Fällen erfragen wir zunächst den größten Verbesserungswunsch aus Sicht des Patienten (z.B. für die Themen ) Im nächsten Schritt stellt die Software dann selektiv einige wenige Detailfragen zum ausgewählten Thema.

Positive Rezensionen stimulieren

Zufriedene Patienten (Promotoren) können über den adaptiven Fragebogen selektiv zu einer Bewertung auf einer ausgewählten Bewertungsplattformen stimuliert werden. Stimulierung bedeutet: Der zufriedene Patient wird am Ende der Patientenbefragung gebeten, seine Erfahrungen mit anderen zu teilen, die jeweilige Plattform (z.B. Google, jameda oder klinikbewertungen.de) wird verlinkt. Eine darüber hinaus gehende Einflussnahme kann aus unserer Sicht „nach hinten losgehen“.

Einheitliches Verfahren für alle Medien

Das Survey Code Widget kann auch auf andere Medien angewendet werden. So ist der Einsatz auf in Kombination mit einem Bedside-Terminal jederzeit möglich. Hierbei kann auf die technische Zuordnung der Station verzichtet werden, dies übernimmt dann der Teilnahme-Code auf der Patient Experience Card.

Ebenfalls möglich ist eine Kombination mit Papierfragebögen, auf denen der Teilnahme-Code analog zur Patient Experience Card notiert wird. Allerding muss dann auf den Adaptiven Fragebogen verzichtet werden. Wir bieten hierzu eine konventionelle Version an.

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Auswertung

Die Software bietet etliche Auswertungsmöglichkeiten: So ist z.B. ein Online-Monitoring zum zeitlichen Verlauf der NPS-Bewertung oder ein Rohdatenexport für interne Analysen enthalten. Mit umfangreichen Filtermöglichkeiten lassen sich die Ergebnisse z.B. nach Fachbereichen, Stationen, Ambulanzen (soweit erfragt), Zeiträumen, demografischen Daten u.v.m. analysieren. Optional erhalten Sie von uns ein individuelles Dashboard für Ihre kontinuierliche Patientenbefragung.

Häufig gestellte Fragen

Ist das Verfahren anonym?

Der Code Generator erstellt einen Einmal-Code, der mit dem Fachbereich und/oder der betreffenden Station oder optional Ambulanz zugeordnet ist. Der Code übergibt dabei niemals personenbezogene Daten, die einen Rückschluss auf einen Patienten erlauben würden. Der Prozess ist vollständig anonym!

Ist das Ulmer Verfahren validiert?

Die Kernfrage des Ulmer Patientenfragebogens basiert auf dem von Fred Reichelt (Bain & Company) 2003 validiertem Net Promoter Score (NPS). Der NPS stellt die Frage zur Weiterempfehlung und teilt die Skala von 0-10 in Promotoren = Fürsprecher (9-10), Neutrals = Passive (7-8) und Detractors = Offene Kritiker (0-6) ein. Der NPS Wert berechnet sich aus dem Anteil an Promotors [%] minus dem Anteil an Detractors [%] und wird daher auch als Promotorenüberhang bezeichnet. Der Wert kann von -100 bis +100 reichen.

Der adaptive Fragebogen verzichtet mit Ausnahme des NPS auf jegliche Art von Ordinal- oder Intervall-Skalen. Der größte Verbesserungswunsch aus Sicht der Patienten wird in zwei Stufen ohne weitere Umwege direkt erfragt. Die übliche Interpretation von Teilnehmerbewertung und möglicher Gewichtung entfällt somit völlig. Der Fragebogen misst im Gegensatz zu vielen anderen Konstrukten gemäß dem Prinzip der Validität exakt das, was gemessen werden soll: Den Verbesserungswunsch aus Sicht der Patienten!

Das Verfahren ist (mit Ausnahme bei assistierter Teilnahme) frei von Interviewer-Beeinflussung und damit weitestgehend objektiv. Durch den Teilnahme-Code werden Mehrfachteilnahmen und Teilnahmen durch Unbefugte wirksam verhindert.

Können auch ambulante Patienten befragt werden?

Ja, optional. In diesem Fall wird der Code Generator einfach um eine Auswahl der Ambulanzen erweitert. Der Teilnahme-Code übergibt dann auch die Information zum ambulanten Besuch und steuert den adaptiven Fragebogen. Dieser enthält dann nur noch die für den ambulanten Patienten relevanten Fragen. Fragen zum stationären Aufenthalt (z.B. Essen und Unterbringung) werden für diese Patientengruppe nicht gestellt.

Welche weiteren Vorteile bietet das Verfahren?

Gegenüber anderen Verfahren bietet die Kombination aus Software, Teilnahme-Code und Patient Experience Card eine Menge Vorteile:
Klassische Papierbefragungen sind aufwendig, teuer und verschwenden Ressourcen. Die Verteilung von gelabelten Fragebögen und deren Erfassung ist fehleranfällig und kostet Zeit. Papierbefragungen geben ein altmodisches Bild ab und schaden dem Image eines modernen Krankenhauses.

Befragungen via Tablet binden Personalressourcen und führen aufgrund der Interviewer-Beeinflussung oft zu unbrauchbaren Ergebnissen und widersprechen den Anforderungen an Objektivität. Bearbeiten die Patienten die Patientenbefragung am Tablet selbst stellt sich oft die Frage nach Hygiene und Infektionsschutz: Auch wenn ein Endgerät gut desinfizierbar ist, heißt das noch lange nicht, dass es auch zuverlässig gemacht wird.

Können auch Verbund- oder Konzernstrukturen abgebildet werden?

Ja. Optional können auch komplexere Strukturen mit mehreren Standorten, Zentren, Kliniken, Ambulanzen etc. abgebildet werden. Wir versuchen dann, die Auswahl des betreffenden Bereichs über den Code Generator für den bedienenden Mitarbeiter so einfach und schnell wie möglich zu gestalten, z.B. indem für jeden Standort ein eigener Link bereitgestellt wird mit dem der Standort bereits vorausgewählt ist. Auswertungen können dann sowohl nach Standort, Fachbereich, Station als auch für die Gesamtorganisation bereitgestellt werden.